PRESSEMITTEILUNG
53/2003
Erzbistum Freiburg

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25. September 2003

Erzbistum bereitet einen "Sparhaushalt" vor

Finanzexperten im Erzbischöflichen Ordinariat rechnen mit einem Rückgang der Kirchensteuereinnahmen um zehn Prozent .

 

Freiburg (pef) Einen "Sparhaushalt" für die Jahre 2004/2005 bereitet das Erzbistum Freiburg vor. Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage und gravierender Einschnitte durch die weiteren Stufen der Steuerreform, die nach den Worten von Oberrechtsdirektor Michael Himmelsbach, Leiter der Finanzabteilung im Erzbischöflichen Ordinariat, selbst bei einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation nicht ausgeglichen werden können, geht die Bistumsleitung von einem Rückgang der Kirchensteuereinnahmen um etwa zehn Prozent aus. Die Mindereinnahmen bezifferten sich danach auf über 30 Millionen Euro im kommenden Jahr.

Das Erzbistum müsse deshalb nach Möglichkeiten suchen, bei seinen Ausgaben, die zu einem großen Anteil Personalausgaben seien, noch stärker als bisher zu sparen. Ziel sei es, die bisherige Quote der Personalkosten mit 70 Prozent wieder zu erreichen, sagte Himmelsbach vor dem Kirchensteuerausschuss, der sich am gestrigen Mittwoch (24. September) mit einem ersten Entwurf des Doppelhaushalts für die Jahre 2004/2005 befasste. Mit dieser Sparsamkeit solle die stabile und nachhaltige Sicherung der Handlungsfreiheit des Erzbistums gewährleistet werden. - Der Haushalt 2004/2005 wird Mitte Dezember von der Kirchensteuervertretung beschlossen.